EID: Daten und Fakten

Die EID schaffen Arbeitsplätze

Die Energieintensiven Industrien beschäftigen rund 835.000 Mitarbeiter – oder 13 Prozent der Beschäftigten des Verarbeitenden Gewerbes. Jeder Arbeitsplatz in der energieintensiven  Grundstoffproduktion sichert etwa zwei Arbeitsplätze in anderen Industriezweigen und im Dienstleistungssektor. Das bedeutet: Es geht um rund 2,5 Millionen Arbeitsplätze in Deutschland.

Die EID schonen das Klima

Die Energieintensiven Industrien in Deutschland investieren stark in energiesparende und emissionsmindernde Produktionstechniken und schonen damit im internationalen Vergleich das Klima. Zwischen 1990 und 2012 reduzierten sie ihre Treibhausgasemissionen um insgesamt 31 Prozent. Gleichzeitig stieg ihre Produktion um 42 Prozent an. Durch ihren technologischen Vorsprung tragen die energieintensiven Branchen mit ihren Produkten direkt zum Klimaschutz und zur Energiewende bei: Energieeffiziente Gebäude, (Elektro-)Fahrzeuge und Haushaltsgeräte werden ebenso wie Wind- und Solarenergie durch die Produkte der Energieintensiven Industrien erst möglich. Sollen diese auch weiterhin in Deutschland und der EU hergestellt werden, darf die Industrie nicht durch hohe Zusatzkosten belastet werden.

Die EID stehen zum Standort

Die Energieintensiven Industrien sind der industrielle Kern der Volkswirtschaft:
Sie liefern unverzichtbare Grund- und Werkstoffe für die Automobil-, Luft- und Raumfahrt-, Elektro-, Druck- und Verpackungsindustrie sowie den Maschinenbau und die Bauwirtschaft. Lohnt sich die energieintensive Produktion aufgrund der Energie- und Klimapolitik in Deutschland und Europa nicht mehr, bedroht dies die hiesigen Wertschöpfungsketten und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der  deutschen Industrie.

Die EID brauchen eine sichere, saubere und bezahlbare Energieversorgung

Die Energieintensiven Industrien setzen sich für eine nachhaltige Energie- und Klimapolitik ein. Sie sind dabei auf verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen, die ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern. Die Energiepreise stellen einen entscheidenden Standortfaktor dar. Die Energieintensiven Branchen brauchen daher:

  • eine sichere, preisgünstige und umweltfreundliche Strom- und Gasversorgung,
  • einen ausgewogenen Energiemix zur Stromerzeugung einschließlich Kohle und Gas,
  • eine wettbewerbsfähige Ausgestaltung des EEG und einen Ausbau der Energieinfrastruktur,
  • eine Klimapolitik, die den Industriestandort stärkt, statt die Energieintensiven Industrien aus Deutschland zu vertreiben,
  • eine angemessene Anerkennung ihrer Leistungen für die Netzstabilität.